Christian Hirte zur B88 "ich sehe das kritisch"

Christian Hirte hat offensichtlich an alle Beteiligten seiner Sommertour einen Broschüre versendet, die quasi als Resümee der Tour gelten soll.
Grundsätzlich finden wir es sehr positiv, dass wir darin erwähnt wurden und das Herr Hirte scheinbar wirklich daran interessiert ist, sich bei jedem Thema beide Seiten anzuhören bzw. sich dort zu präsentieren.
Nun ist er nicht Politiker? Weis er nicht, dass es beim Straßenbau keinerlei Kompromisse geben kann? Es kann bei diesem Thema nur Gewinner oder Verlierer geben, da die Straße entweder gebaut wird, oder eben nicht. Und bei einem Bau hätten wir zwei Verlierer, den Teil der Bevölkerung die diese Straße nicht will und die Natur!
Es gibt in Wutha-Farnroda keinen Konflikt mehr! Dieser ist durch den Bürgerentscheid eindeutig beigelegt. Wer dies nicht anerkennt, ist kein Demokrat. Demzufolge kann die entscheidende Behörde nur undemokratisch handeln, wenn sie die Straße weiter plant oder gar baut.
Was Wäre Wenn… sich nun eine Behörde über den Willen der Bürger hinwegsetzen würde? Wenn diese Behörde also vorsätzlich undemokratisch handeln würde bzw. auf Befehl handeln müsste. Was hätte sich also, beim Thema Straßenbau, im Vergleich zu 1933-1989 geändert?


In diesem Sinne… nachdenken beim Kreuzchen machen…


Ihre „BI-gegen-neue-b88“ 

Geschrieben von Vorstand gegen B88
Zugriffe: 418

Es fährt ein „Auto“ nach „Nirgendwo“

das politische Denkmal mit Sternchen…

Am Freitag den 02.Dezember 2016 hat der Deutsche Bundestag den Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Weit ab, im fernen Berlin und unter falschem Einfluss, haben die Bundestagsabgeordneten für Wutha-Farnroda eine Straße in den Sand gesetzt und die OUB88 in den "erweiteren Bedarf mit Planungsrecht geschoben".

In den Sand gesetzt, weil in Wutha-Farnroda jetzt eine Ortsumfahrung geplant werden darf, die mitten im Feld endet. Denn die Hörselbrücke, die die OUB88 benötigt, um an das Straßennetz angeschlossen zu werden, ist nicht Bestandteil der OU-B88, sondern der Verlegung der B19.
Es werden jetzt Steuergelder verschwendet (Schätzungsweise 5Mio. € nur für die Planung), damit eine Straße geplant werden kann, die wahrscheinlich nie genutzt werden wird. Herr Hirte und Herr Krebs haben sich bei Ihrer Beratung mit Staatssekretärin Bär, Wutha-Farnroda als Bauernopfer ausgesucht. Nur leider ist im Raumordnungsverfahren die B19 und die B88 getrennt worden und beiden Projekte wurden vom Land auch einzeln zum BVWP angemeldet. So verlockend es sich für einen Politiker auch liest, B019-B088-Wutha-Farnroda ist nicht die gewünschte Nord- Südverbindung.

Die OUB88 taugt nur noch zum Denkmal, ob sie nun ein Sternchen hat oder nicht.

War es das wert? Wegen einer Straße im Grünen, die Menschenrechte in Wutha-Farnroda zu biegen? Ein fragwürdiges Herangehen, zumal die B62 in Merkers dieses Geld dringender benötig und die Leute vor Ort eine Umfahrung wünschen. Und ebenfalls hätte das so wichtige und geliebte Bad Salzungen einen Autobahnzubringer, zwar nicht nördlich, aber ähnlich.

Wagen wir einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben der BI. Wir können leider keinen Einfluss auf die Planungen der B88 mehr nehmen. Was wir weiterhin tun werden, ist uns einzumischen, wenn es um die Gestaltung des Ortes Wutha-Farnroda geht. Somit auch unsere Erfahrungen aus dem Kampf gegen die OU B88 und gegen Lobbyismus anwenden. Und wir werden dafür Sorge tragen, dass die Menschen in Wutha-Farnroda daran erinnert werden, wie Ihr Bürgerentscheid respektiert wurde. Angesicht der zahlreichen Wahlmöglichkeiten eines Bürgers, in den nächsten zwei bis drei Jahren, kommt hier reichlich Arbeit auf die BI zu.


Gruß R.Meyer

Geschrieben von Vorstand gegen B88
Zugriffe: 843