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Christian Hirte zur B88 "ich sehe das kritisch"

Christian Hirte hat offensichtlich an alle Beteiligten seiner Sommertour einen Broschüre versendet, die quasi als Resümee der Tour gelten soll.
Grundsätzlich finden wir es sehr positiv, dass wir darin erwähnt wurden und das Herr Hirte scheinbar wirklich daran interessiert ist, sich bei jedem Thema beide Seiten anzuhören bzw. sich dort zu präsentieren.
Nun ist er nicht Politiker? Weis er nicht, dass es beim Straßenbau keinerlei Kompromisse geben kann? Es kann bei diesem Thema nur Gewinner oder Verlierer geben, da die Straße entweder gebaut wird, oder eben nicht. Und bei einem Bau hätten wir zwei Verlierer, den Teil der Bevölkerung die diese Straße nicht will und die Natur!
Es gibt in Wutha-Farnroda keinen Konflikt mehr! Dieser ist durch den Bürgerentscheid eindeutig beigelegt. Wer dies nicht anerkennt, ist kein Demokrat. Demzufolge kann die entscheidende Behörde nur undemokratisch handeln, wenn sie die Straße weiter plant oder gar baut.
Was Wäre Wenn… sich nun eine Behörde über den Willen der Bürger hinwegsetzen würde? Wenn diese Behörde also vorsätzlich undemokratisch handeln würde bzw. auf Befehl handeln müsste. Was hätte sich also, beim Thema Straßenbau, im Vergleich zu 1933-1989 geändert?


In diesem Sinne… nachdenken beim Kreuzchen machen…


Ihre „BI-gegen-neue-b88“ 

Geschrieben von Vorstand gegen B88
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Krebs und Hirte treten Bürgerrecht mit Füßen!

Unser Landrat und sein Hirte haben sich in Berlin ins Zeug gelegt und das Bundesverkehrsministerium darum gebeten, geltendes Bürgerrecht mit Füßen zu treten. 
Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen und wissenschaftlich belegt, dass es keinen logischen Aspekt gibt, weder für die B19 und schon gar nicht für die B88. Weder ökologisch (Natur wird zerstört), noch ökonomisch (teuerstes Bundesstraßenbauprojekt) und auch verkehrstechnisch (Tempo 30 bringt mehr Entlastung) gibt es nichts auf der Habenseite dieser beiden Straßenbauprojekte. 
Auch wirtschaftlich gesehen gibt es nichts, was eine B19 oder B88 ändern könnten. Die Strukturen im Wartburgkreis kann man durch Straßenbau nicht ändern. Selbst eine sechsspurige Autobahn von Meiningen nach Eisenach würde kein Wirtschaftswunder herbeiführen, was über 25 Jahre Aussitzen-Politik angerichtet hat. Zu dieser Politik gehört z.B. an erster Stelle, dass Thüringen systematisch zum Billiglohnland gemacht wurde (Althaus/CDU-Vermächtnis). Denn ein ordentliches Lohnverhältnis zu den angrenzenden Bundesländern, wäre ein wichtiger Schritt gegen die demografische Katastrophe gewesen, in die Thüringen jetzt hineinstürzt.
Und warum setzen sich diese zwei Herren nicht für Ortsumfahrungen ein, die tatsächlich benötigt werden? Merkers, Wasungen und Behringen! Dort stehen die Leute auf der Straße und demonstrieren dafür, dass sie eine Ortsumgehung bekommen. Hier bei uns in Wutha-Farnroda, wo es ein eindeutiges Votum gegen eine Ortsumfahrung und gegen die Verlegung der B19 gibt, da will man sie mit aller Gewalt durchsetzen. Zumal man mit dem Geld der B19 locker 4-5 Ortsumgehungen realisieren kann!
Die B19/B88 sind und bleiben ein politisches Denkmal, welches sich der Landrat zusammen mit seinem Bundestagsabgeordneten Hirte gerne auf die Fahne schreiben würden. Sollte ein Landrat nicht für seine Bürger da sein? Sollte ein Bundestagsabgeordneter nicht seine Wähler in Berlin vertreten? Da dies in beiden Fällen nicht der Fall ist, kann man nur spekulieren, wen Hirte und Krebs wirklich vertreten. Das eigene Volk nicht! 

Aber das Denkmal soll Wutha-Farnroda heißen! 
Hier sind wir das Volk! 
Wir haben den Bürgerentscheid!

Wir haben in unserem Glauben an die echte Demokratie einen Bürgerentscheid bewirkt und es interessiert den Landrat des betroffenen Ortes und auch den gewählten Bundestagsabgeordneten Christian Hirte in keinster Weise?
Ist das der Umgang mit dem Volk, den wir uns nach über 25 Jahren nach dem Mauerfall erwünscht haben? Nein! Dies ist Betrug am Volk und gehört 2018 abgestraft!

Geschrieben von Vorstand gegen B88
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