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Christian Hirte zur B88 "ich sehe das kritisch"

Christian Hirte hat offensichtlich an alle Beteiligten seiner Sommertour einen Broschüre versendet, die quasi als Resümee der Tour gelten soll.
Grundsätzlich finden wir es sehr positiv, dass wir darin erwähnt wurden und das Herr Hirte scheinbar wirklich daran interessiert ist, sich bei jedem Thema beide Seiten anzuhören bzw. sich dort zu präsentieren.
Nun ist er nicht Politiker? Weis er nicht, dass es beim Straßenbau keinerlei Kompromisse geben kann? Es kann bei diesem Thema nur Gewinner oder Verlierer geben, da die Straße entweder gebaut wird, oder eben nicht. Und bei einem Bau hätten wir zwei Verlierer, den Teil der Bevölkerung die diese Straße nicht will und die Natur!
Es gibt in Wutha-Farnroda keinen Konflikt mehr! Dieser ist durch den Bürgerentscheid eindeutig beigelegt. Wer dies nicht anerkennt, ist kein Demokrat. Demzufolge kann die entscheidende Behörde nur undemokratisch handeln, wenn sie die Straße weiter plant oder gar baut.
Was Wäre Wenn… sich nun eine Behörde über den Willen der Bürger hinwegsetzen würde? Wenn diese Behörde also vorsätzlich undemokratisch handeln würde bzw. auf Befehl handeln müsste. Was hätte sich also, beim Thema Straßenbau, im Vergleich zu 1933-1989 geändert?


In diesem Sinne… nachdenken beim Kreuzchen machen…


Ihre „BI-gegen-neue-b88“ 

Geschrieben von Vorstand gegen B88
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Nachtrag zum "Hirte - Treffen"

…oder wie sich ein Politiker etwas schönredet…

Die BI „gegen neue B88“ und der der Vorsitzende des Bürgervereins Mosbach Enrico Gruhl hatten am 10. August 2016 ein Treffen mit Herrn Hirte, der für seine Wähler im Bundestag sitzt. Im Beitrag zum Treffen hatte ich versprochen, dass ich hier den Grund der Einladung darlege.
Natürlich ist vielen Einwohnern von Wutha-Farnroda bekannt, dass wir (BI „gegen-neue-B88“ und BV Mosbach) die Verlegung und den Umbau beider Bundesstraßen sind. Es ging mir viel mehr darum, mir von Herrn Hirte erklären zu lassen, was denn tatsächlich die Förderung der Infrastruktur bringt. Denn, in unzähligen Statements, Zeitungsartikeln und Interviews zum Thema B19 wird ein Satz immer sehr deutlich, egal wie er auch immer formuliert wurde:
„Die B19 ist eine wichtige Nord-Südverbindung, die für wirtschaftlichen Aufschwung, durch wirtschaftliche Entwicklung, sorgt.“
Und das ist er, der Grund für die Einladung.
Der Fokus war schnell gefunden. Woran erkennt man REAL, ob eine Wirtschaft wächst? Nach meiner Auffassung nur, in Zusammenhang mit einer Bundesstraße, wenn sich neues Gewerbe ansiedelt.
Also her mit den Gewerbeanmeldungen und…. Abmeldungen. In einer Übersicht mit dem Wartburgkreis, Stadt Eisenach und Schmalkalden-Meiningen mit der Stadt Suhl. SHL, SM und MGN sind in dieser Übersicht natürlich nur aus einem Grund. Denn wenn es schon eine Bundesstraße mit ca. 6000 Fahrzeugen am Tag als Aufschwungsmotor bezeichnet wird, dann müssen ja Orte mit NEUEN Autobahnen wahre Wirtschaftswunder sein?! Aber sehen Sie selbst: 

Ja und was soll man viel sagen, ich hatte es wenigstens geschafft, dass der doch so wortgewandte Herr Hirte, mir eine ausweichende Antwort geben musste. Seine Antwort auf die Grafik oben war: „Ja… auch die Verbesserung der Verkehrswege für gestehendes Gewerbe wäre auch ein Ziel.“
Na, wie denn nun?
Neues Gewerbe vorbeizischen lassen?
Oder lügt die Grafik doch nicht?
Ist die B19 doch nur ein politisches Denkmal?
Hängt Gewerbeansiedlung doch von ganz anderen Faktoren ab? (unsere Meinung JA!)
Eins ist Fakt und das hat das Treffen bewiesen, die in Berlin wissen es nicht.
Und das passt gut zum Tag der der deutschen Einheit. 
 
Schönen Feiertag morgen, wünscht die BI“gegen-neue-b88“.

Geschrieben von Vorstand gegen B88
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